Wo liegen die Grenzen der Osteopathie?

Osteopathie ist keine Notfallmedizin.

Schwere, akute Erkrankungen (z.B. Verletzungen, Brüche, Blutungen, Koliken, Fremdkörper, Organstörungen, akute Infektionen) müssen vorrangig klassisch tiermedizinisch behandelt werden. Auch gravierende Verhaltensstörungen sind nur nach exakter vorheriger Abklärung ein Fall für die Osteopathie.

Krankhafte Veränderungen, die durch die Selbstheilungskräfte des Organismus nicht mehr regulierbar sind, können auch mittels Osteopathie nicht behandelt werden. Die Osteopathie ist nicht in der Lage zerstörte Strukturen zu heilen.

In vielen Fällen ist nur ein naturheilkundlich orientierter und ausgebildeter Tierarzt, dank seiner klassisch, tiermedizinischen Grundausbildung in der Lage, hier eine korrekte Grenze zu ziehen und für die weiterführende Behandlung die richtige Entscheidung zu treffen.